Kommunikationsmodelle – Das Werte- und Entwicklungsquadrat – innere Balance in der Beratung
Inhalt des Seminars
In dieser vierteiligen Kommunikationsmodelle Seminar-Reihe vertiefen insbesondere Berater*innen ihre kommunikativen Kompetenzen und erweitern ihr methodisches Repertoire gezielt für den professionellen Beratungsalltag. Jede Einheit widmet sich einem bewährten Kommunikationsmodell – Gewaltfreie Kommunikation, Werte- und Entwicklungsquadrat, Vier-Ohren-Modell sowie das Innere Team – und zeigt praxisnah, wie diese Modelle wirksam eingesetzt werden können.
Die Teilnehmenden erhalten in jeweils zwei Stunden einen fundierten Überblick über das jeweilige Konzept. Zentrale Inhalte werden verständlich erläutert und in kurzen, angeleiteten Übungen direkt erprobt. Dabei steht die praktische Anwendung im Vordergrund: Eigene Fallbeispiele und aktuelle Herausforderungen aus der Beratungspraxis können eingebracht und gemeinsam reflektiert werden. So entstehen konkrete Handlungsstrategien für anspruchsvolle Gesprächssituationen.
Im zweiten Modul der Kommunikationsmodelle Seminar-Reihe steht das Werte- und Entwicklungsquadrat nach Friedemann Schulz von Thun im Mittelpunkt. Das Modell bietet einen klaren und strukturierten Rahmen, um Spannungsfelder, Gegensätze und Wertkonflikte in Beratungssituationen zu erkennen und konstruktiv zu nutzen. Es verdeutlicht, dass jede Stärke eine Ergänzung benötigt und ein „Zuviel“ einer positiven Eigenschaft in eine Schwäche kippen kann.
Anhand typischer Praxisbeispiele reflektieren die Teilnehmenden, wie sich scheinbare Gegensätze sinnvoll ergänzen und wie eine ausgewogene Balance zwischen zwei Werten gefördert werden kann. Das Werte- und Entwicklungsquadrat unterstützt Berater*innen dabei, Ambivalenzen sichtbar zu machen und Ratsuchende bei der Entwicklung einer differenzierten Perspektive zu begleiten.
Ziel dieses Kommunikationsmodelle Seminar ist es, das Modell als Werkzeug für Selbstreflexion und professionelle Gesprächsführung einzusetzen. So wird Beratung bewusster, klarer und ressourcenorientierter gestaltet – mit einem sensiblen Blick für innere Spannungsfelder und Entwicklungsmöglichkeiten.

